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Bildungsbericht stellt Sachsen gutes Zwischen-Zeugnis aus

Gesagt

Wir wollen die Bildung in Sachsen im Sinne der jungen Menschen weiterentwickeln. (© highwaystarz - Fotolia.com)

Getan

Stärkung der Oberschule trägt erste Früchte. Schüler mit hoher Kompetenz.

Was läuft gut im sächsischen Bildungssystem? Wo klemmt es noch? Und was erwarten Schüler und Lehrer von der Schule von Morgen? Dazu ist die Sächsische Staatsregierung immer wieder sachsenweit im Gespräch mit Schülern und Lehrern. Hier spricht Ministerpräsident Michael Kretschmer am 31. August 2018 mit Schülern der Oberschule »Am Flughafen« in Chemnitz.  © Matthias Rietschel

Der Freistaat Sachsen ist im Bildungsbereich gut aufgestellt. Die Sächsische Staatsregierung setzt mit ihrem umfangreichen Handlungsprogramm »Nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat Sachsen« an den richtigen Stellen an. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) zur Bildungssituation in Sachsen hervor.

Besonders erfreulich und ein großer Erfolg: Der Bericht bescheinigt der Oberschule in Sachsen ein starke Bedeutung und Rolle – stärker als in anderen Bundesländern. Entgegen dem bundesweiten Trend zum Gymnasium ist in Sachsen der Anteil der Oberschüler zwischen 2007 und 2017 sogar gestiegen. Bundesweit hat Sachsen den höchsten Anteil an Schülern mit mittlerem Schulabschluss. Während im Bundesvergleich der Anteil der Schüler mit allgemeiner Hochschulreife steigt, würden sächsische Schüler überdurchschnittlich oft eine berufliche Ausbildung wählen.

Sächsische Schüler mit hoher Kompetenz

Der Freistaat Sachsen ist im Bildungsbereich gut aufgestellt. Die Sächsische Staatsregierung setzt mit ihrem umfangreichen Handlungsprogramm »Nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat Sachsen« an den richtigen Stellen an. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) zur Bildungssituation in Sachsen hervor.

Besonders erfreulich und ein großer Erfolg: Der Bericht bescheinigt der Oberschule in Sachsen ein starke Bedeutung und Rolle – stärker als in anderen Bundesländern. Entgegen dem bundesweiten Trend zum Gymnasium ist in Sachsen der Anteil der Oberschüler zwischen 2007 und 2017 sogar gestiegen. Bundesweit hat Sachsen den höchsten Anteil an Schülern mit mittlerem Schulabschluss. Während im Bundesvergleich der Anteil der Schüler mit allgemeiner Hochschulreife steigt, würden sächsische Schüler überdurchschnittlich oft eine berufliche Ausbildung wählen.

Der neue Bericht hält zudem positiv fest, dass die Schere zwischen leistungsstarken und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern in Sachsen nicht größer geworden ist – im Gegensatz zum Bundestrend. Im Sekundarbereich I sind die Leistungsunterschiede in Sachsen sogar zurückgegangen. Außerdem stehen einer überdurchschnittlich großen Gruppe Leistungsstarker eher wenige Leistungsschwache gegenüber. Im Schnitt erreichen die sächsischen Kinder und Jugendlichen sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich höhere Kompetenzwerte als in den meisten anderen Bundesländern.

Der im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus erstellte Bericht zeichnet ein aktuelles und ehrliches Bild des sächsischen Bildungssystems. Er benennt daher die Stärken und auch die Schwachstellen, an die in den kommenden Jahren angesetzt werden muss, um das Erreichte zu halten bzw. auszubauen. Dazu zählen u. a. die Engpässe beim pädagogischen Personal und das tendenziell zunehmende Stadt-Land-Gefälle bei Bildungsangeboten, -beteiligung und -ergebnissen zu beseitigen sowie die im Vergleich zu anderen Bundesländern hohe Schulabbrecherquote zu senken.

Das bildungspolitische Ziel, die Oberschule zu stärken, trägt erste Früchte.

(Christian Piwarz, Sächsischer Staatsminister für Kultus, am 23. Januar 2019)

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