Hauptinhalt

Die Lausitz kommt in Fahrt

Gesagt

Schienen-Infrastruktur für den ländlichen Raum. (© Jörg Hüttenhölscher - Fotolia.com)

Getan

Lausitzer Bahnstrecken im »Elektrifizierungsprogramm des Bundes«.

Der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecken Dresden–Görlitz sowie Cottbus–Weißwasser–Görlitz wird vom Bund voraussichtlich in das künftige »Elektrifizierungsprogramm des Bundes« aufgenommen. Diese Absicht des Bundes teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Anfang November 2018 der Sächsischen Staatsregierung mit.

Das ist ein Erfolg vorausschauenden Handelns im Freistaat: So haben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig bei den Koalitionsverhandlungen im Bund die Weichen dafür gestellt, dass das Elektrifizierungsprogramm in den Koalitionsvertrag kommt. Damit hat Sachsen nun die Möglichkeit, den Bau dieser für die Lausitz so wichtigen Strecken zu realisieren.

Der Ausbau und die Elektrifizierung der insgesamt 103 Kilometer langen Bahnstrecke von Dresden über Bautzen nach Görlitz und weiter bis zur deutsch-polnischen Staatsgrenze gehört zu den wichtigsten Schienenverkehrsprojekten im Freistaat. Auch die Kohlekommission hält in ihrem einstimmig verabschiedeten Zwischenbericht vom 25. Oktober 2018 beide Projekte, sowohl Dresden–Görlitz–Grenze als auch Cottbus–Görlitz, für dringend erforderlich.

Die Elektrifizierung der beiden Strecken ist dringend notwendig, um den anstehenden Strukturwandel in der Lausitz abzufedern, damit sich die Region positiv in der Zukunft entwickeln kann und neue Arbeitsplätze entstehen. Dieses klare Signal ist ein wichtiges Zeichen für die Lausitz.

(Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, am 6. November 2018)

zurück zum Seitenanfang