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Förderung der Digitalisierung an sächsischen Schulen: Rund 249 Millionen Euro aus DigitalPakt verteilt

Gesagt

Wir setzen alle Maßnahmen des DigitalPakts Schule konsequent fort, um digitale Lernformen zu fördern und in der Fläche verfügbar zu machen. (© Sächsisches Staatsministerium für Kultus)

Getan

Die Mittel aus dem sächsischen DigitalPakt sind fast vollständig investiert.

Der Freistaat Sachsen startete als erstes Bundesland die Förderung aus dem DigitalPakt. Insgesamt standen 250 Millionen Euro für Sachsen zur Verfügung. Davon wurden 249,5 Millionen Euro bewilligt – ein bundesweiter Spitzenplatz. Bis zum 31. Dezember 2024 haben die Schulträger Zeit ihre Maßnahmen umzusetzen.

Das Förderungsvolumen der Richtlinie Digitale Schulen wird für die digitale Infrastruktur an Sachsens Schulen eingesetzt. Zur digitalen Infrastruktur zählen unter anderem Verkabelung, die Einrichtung eines Schulservers sowie WLAN-Netzwerke. Daneben werden Sachsens Schulen aber auch bei der Anschaffung von interaktiven Tafeln, Displays, Laptops, Notebooks oder Tablets unterstützt. Im Medienbildungskonzept und Medienentwicklungsplan wird vorher festgelegt wie die Fördermittel an den Schulen verwendet werden.

Die Schulträger wissen über vordefinierte Schulträgerbudgets, welche Mittel ihnen insgesamt zu Verfügung stehen. Die von der Richtlinie Digitale Schulen ausgewiesenen Festbeträge führen dazu, dass für jedes denkbare Projekt die zu erwartende Fördersumme einfach und ohne langwierige Prüfung von Planungsunterlagen ermittelt werden kann. In Dresden haben beispielsweise 145 Schulen rund 27,9 Millionen Euro für die Digitalisierung erhalten.

Außerdem stehen Sachsen aus dem Digitalpakt 2 zusätzlich 28 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung. Eingesetzt wird die Fördersumme für mobile Endgeräte an Schulen. Diese werden von den Schulträgern beschafft und leihweise an Schüler ausgegeben. Das Programm ist eine Ergänzung zum »DigitalPakt Schule 2019 bis 2024« des Bundes und beinhaltet eine Summe von insgesamt 500 Millionen Euro für das Sofortausstattungsprogramm. In Sachsen sind 551 Anträge im Umfang von rund 28 Millionen Euro eingegangen. Davon wurden 542 Anträge mit einem Volumen von 27 Millionen Euro bereits bewilligt (Stand September 2020).

Das sich unsere Lebenswelt im Wandel befindet, erleben wir tagtäglich, wenn uns neue Geräte, Anwendungen oder Dienste im Alltag begegnen. Dabei verändern Digitalisierung und Globalisierung auch unsere Bildung. Es gilt, neue Wege des Lehrens und Lernens im positiven wie im negativen Sinne zu identifizieren, zu reflektieren und schließlich mitzugestalten. Dafür müssen wir uns die Frage stellen, wie wir zukünftig lehren und lernen wollen.

(Christian Piwarz, Staatsminister für Kultus im August 2019)

Ob WLAN-Netzwerke, interaktive Tafeln, Notebooks oder Tablets – Sachsen Klassenzimmer werden digital!

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