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Freistaat baut die soziale Wohnraumförderung aus – 148 Millionen Euro für Sozialwohnungen vorgesehen

Gesagt

Wir wollen einen höheren stabilen Bestand von Sozialwohnungen erreichen. (© ASDF - AdobeStock)

Getan

Novellierung und Neuerstellung von drei Förderrichtlinien für die Wohnraumförderung

Seit April 2021 wird die Schaffung von mietpreis- und belegungsgebundenem Mietwohnraum mit der geänderten »Förderrichtlinie gebundener Mietwohnraum« und der neuen »Förderrichtlinie preisgünstiger Wohnraum« noch breiter unterstützt. Bereits im März 2021 hatte das sächsische Kabinett die Förderung von selbst genutztem Wohneigentum überarbeitet. Mit diesen beiden Säulen der Wohnraumförderung gibt es nun passende Förderangebote für die Mietwohnungsmärkte in Dresden und Leipzig und den Wohnungsmarkt im ländlichen Raum.

Die Schaffung von Wohnraum ist ein zentrales Instrument gegen steigende Mieten, besser als jeder staatliche Eingriff in Mietverträge. Mit den beiden Förderrichtlinien wird der Freistaat Sachsen diesem Anspruch gerecht.

(Thomas Schmidt, Staatsminister für Regionalentwicklung am 27. April 2021)

Seit 2017 konnten mit Hilfe der alten »Förderrichtlinie gebundener Mietwohnraum« bereits 2.475 neue Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung in Dresden und Leipzig gefördert werden. Mit der Überarbeitung wurde unter anderem die Höhe der Förderung an die gestiegenen Baukosten angepasst.

Mit der neuen »Förderrichtlinie preisgünstiger Mietwohnraum« sollen Wohnungseigentümer, die aufgrund niedriger Mieten keine Modernisierungsmaßnehmen an ihren Wohnungen finanzieren können, unterstützt werden. Auf diese Weise bleiben die Mieten auch nach der Modernisierung für die bisherigen Mieter bezahlbar.

Dem Freistaat Sachsen stehen jährlich rund 50 Millionen Euro Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung. Aufgestockt mit Landesmitteln werden in den Jahren 2021 und 2022 jeweils rund 74 Millionen Euro für die Förderung nach den beiden Richtlinien bereitgestellt.

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