Hauptinhalt

Innovationsstrategie: Treibstoff für den Wirtschaftsmotor

Gesagt

Mit mehr Innovationsförderung und Digitalisierung stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. (© Xavier Arnau - iStock)

Getan

Die Innovationsstrategie fokussiert neue Marktchancen für sächsische Unternehmen.

Innovationen sind der Schlüssel zu Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Deshalb hat die Sächsische Staatsregierung in 2020 ihre Innovationsstrategie überarbeitet. Die bisher erfolgreiche Geschichte sächsischer Innovationspolitik soll auch in Zukunft fortgeschrieben werden.

Die neu ausgerichtete Strategie benennt vielversprechende Themenbereiche innerhalb der Bereiche Umwelt, Rohstoffe, Digitales, Energie, Mobilität und Gesundheit. Sie definiert Schlüsselkompetenzen für erfolgreiche Innovatoren und leitet daraus Weichenstellungen für die Bildungspolitik ab – u. a. in den Bereichen MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und unternehmerische Bildung. Dafür werden neue Lernumgebungen und -formate entwickelt.

Innovationskultur und strategisches Innovationsmanagement

Ausgerichtet auf neue Chancen am Markt wird die Innovationskraft in allen Teilen des Freistaates gestärkt. Die Innovationsstrategie greift dabei auf verlässliche Ansätze zurück – setzt aber gleichzeitig auf neue Steuerungsinstrumente. Dazu gehören Experimentierräume und eine auf Innovationen ausgerichtete öffentliche Vergabe.

Sachsen geht bei der Fortschreibung der Innovationsstrategie über den klassischen Ansatz eines rein technisch ausgerichteten Verständnisses hinaus. Es sollen sich eine Innovationskultur sowie ein strategisches Innovationsmanagement etablieren. Dabei kommen der Erneuerung und Entstehung regionaler Profile besondere Bedeutung zu.

Der Freistaat unterstützt verstärkt Kooperationen, um die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu beschleunigen und effizienter zu machen. Neue Kooperationsformen sollen die Vernetzung bestehender Akteure verbessern, um den Innovations-Output zu erhöhen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf internationalen Kooperationen.

Wissensvorsprung zu erlangen und Wissen in Wertschöpfung und gute Arbeit im Freistaat umzusetzen, bleibt das Ziel der neuen Innovationsstrategie. Für Sachsen als Industrieland bleiben Innovationen auch in Zukunft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und der Treibstoff für den Wirtschaftsmotor.

Sachsen steht in der Tradition von Tüftlern und Erfindern, Forschern und Visionären. Dieses Potenzial gilt es weiter zu heben.

(Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, am 31. März 2020)

Innovatives Sachsen – Innovationsfreude und Wirtschaftskraft

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig auf Innovationstour durch den Freistaat

Zwei Männer im Gespräch, umgeben von technischen Geräten
Die Zwickauer Pendix GmbH hat einen eBike-Nachrüstsatz für nahezu jeden Fahrradtyp entwickelt. Sie wurde 2013 von ehemaligen Studenten der Westsächsischen Hochschule Zwickau gegründet – u. a. mit Kapital aus dem Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen. Hier besuchte Staatsminister Martin Dulig am 7. August 2020 im Rahmen seiner Innovationstour durch Südwestsachsen das Werk in Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau).  © SMWA
Zwei Männer schauen auf technische Geräte im Kofferraum eines Autos
Das Chemnitzer Software-Unternehmen NAVENTIK GmbH hat die Innovation »PATHFINDER« entwickelt. Das ist ein Satellitennavigations-Receiver für Anwendungen wie die hochgenaue Lokalisierung von Fahrzeugen. Das Unternehmen wurde mit Mitteln aus Förderprogrammen des Freistaates unterstützt. Staatsminister Martin Dulig war am 7. August 2020 im Rahmen seiner Innovationstour durch Südwestsachsen vor Ort.  © SMWA
zurück zum Seitenanfang