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Pflege der Zukunft

Gesagt

Effiziente und zukunftsfeste regionale Pflegestrukturen entwickeln. (© Kzenon - Fotolia.com)

Getan

Maßnahmenpaket für Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung.

Der Freistaat Sachsen stärkt mit einer zielgerichteten Förderung den Nachwuchs in den Gesundheits- und Pflegeberufen. Die Förderrichtlinie ist zum 1. Juni 2018 in Kraft getreten. Mit dem Programm »Förderung der Heilberufe« wird die Ausbildung von Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern an Altenpflegeschulen in freier Trägerschaft in Sachsen gefördert. Der Freistaat Sachsen beteiligt
sich im Doppelhaushalt 2019/2020 mit knapp 9 Mio. Euro am Pflegefonds, der sicherstellen soll, dass junge Menschen ihre Ausbildung in Pflegeberufen ohne Schulgeld absolvieren können.

Die sächsischen Landkreise und kreisfreien Städte haben in 2018 kurzfristig jeweils 50.000 Euro erhalten. Damit können die Pflegestrukturen vor Ort verbessert werden. Es bleibt der jeweiligen Kommune überlassen, ob sie das Geld zum Beispiel zum weiteren Ausbau der vernetzten Pflegeberatung vor Ort oder für zusätzliche personelle Ressourcen nutzen möchte.

Insgesamt stehen im neuen Doppelhaushalt ca. 9,5 Mio. Euro für Maßnahmen im Bereich der Betreuung älterer Menschen zur Verfügung.

Rund um das Thema »Gute Pflege« und deren zukunftsfähige Weiterentwicklung in Sachsen geht es seit September 2018 bei der landesweiten Dialogreihe »Pflegedialoge Sachsen« des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten finden dazu bis April 2019 Veranstaltungen mit regionalen Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern statt.

Als Sozialministerin ist es mir wichtig, dass wir im Freistaat Sachsen eine zeitgemäße medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellen. Wenn Sachsen schon der Alterspionier Deutschlands ist, dann soll der Freistaat auch Fortschrittspionier sein, der an der Spitze im Vergleich der Bundesländer steht, wenn es um innovative Lösungen geht.

(Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz)

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