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Sächsische Bahnstrecken heraufgestuft

Gesagt

Stärkere Anbindung Sachsens an den Schienen-Fernverkehr. (© Jörg Hüttenhölscher - Fotolia.com)

Getan

Bund priorisiert Bau der Strecke Dresden–Prag und Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz–Leipzig.

Der Bau der Neubaustrecke Dresden–Prag und die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Chemnitz nach Leipzig sind vom Bund im Bundesverkehrswegeplan im Bereich Schienenverkehr in den »vordringlichen Bedarf« eingeordnet worden.

Neubaustrecke Dresden-Prag

Die Projektplanungen sollen schnellstmöglich fortgesetzt werden. Der Bund muss nun nähere Ausführungen machen, für welche Streckenführung er sich entschieden hat.

Elektrifizierung Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig

Mit der seit 2014 abgeschlossenen Vorplanung der Strecke Leipzig–Chemnitz wurde der notwendige Ausbaubedarf konkretisiert. Damit sind die Weichen für die weiteren Planungen bereits gestellt. Dafür hat der Freistaat Sachsen bereits rund 2,4 Mio. Euro investiert. Darauf aufbauend wurde im September 2018 zwischen der Bahn AG und dem sächsischen Verkehrsministerium eine zusätzliche Planungsvereinbarung unterzeichnet, die neben der Aktualisierung der Vorplanungsunterlagen einen Einbezug des Streckenabschnittes Rochlitz–Narsdorf prüfen soll.

Ich freue mich sehr, dass unsere vielfältigen Bemühungen erfolgreich waren. Für die Menschen im Elbtal und viele tausend Pendler auf sächsischen Autobahnen, ist die Entscheidung für die Neubaustrecke nach Prag eine Perspektive auf Entlastung.

(Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, am 6. November 2018)

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